Aktuell!

Wir haben das Jahr 2020 und dieses Jahr wird uns allen auf seine Art im Gedächtnis bleiben...

Nicht, dass die Jahre davor weniger besonders und erinnerungsreich waren. Aber seit Februar-März beherrscht ein Wort uns alle  auf sehr einschneidende Weise: C o r o n a.

Der Januar lag noch voll im Galopp "meines" 7. Bühnenballs am Mittelsächsischen Theater Freiberg; unter dem Titel "Das kommt mir spanisch vor", und im Februar habe ich spontan eine - meine erste überhaupt - Ausstattungsassistenz für 6 Wochen an der Leipziger Oper angenommen. 

Das war eine neue aber sehr schöne Erfahrung für mich, sehr spannend in seiner Entstehung, und ich konnte der Verwirklichung der Idee eines Kollegen von der ersten Probe an bis zur Premiere verhelfen.

Zu dieser Premiere st es leider nicht mehr gekommen... Bereits ab Mitte - Ende Februar gab es mehr und mehr Schutzempfehlungen übergehend in Maßnahmen bis hin zum Abruch eine Woche vor Schluss. Was nun kam und z.Zt. noch seine Auswirkungen hat, konnten wir uns alle s o sicher nicht vorstellen.

Für viele KollegInnen der darstellenden Künste heißt es bisher keine oder beschränktes Arbeiten...

Die Auswirkungen werden uns noch Monate in Anspannung halten. Doch auch diese Zeit vergeht nicht ohne Kunst und Kreativität.

Neben "freizeitbedingtem" Innehalten, Durchatmen und Finanzhilfesuchen, wurde endlich mal das Atelier beräumt, vollgestopfte Foto-und Materialkisten aussortiert und kreative Herausforderungen recherchiert.

Der Bund der Szenografen ist dabei auch sehr hilfreich und  aktiv im immer wieder Aktualiesieren von Informationen zu Hilfsangeboten, Veranstaltungen. usw.

Den führenden und  Mitgleidern gebührt wirklich großer Dank für ihre Ativitäten...

https://www.szenografen-bund.de/szene

Als von dort bereits Ende März wieder eine Anfrage an uns KollegInnen kam, an einer Porträt-Interviewreihe wieder teilzunehmen, habe ich dieses Angebot sofort ngenommen.

Die Zeit und diese Möglichkeit der eigenen Reflektion über die eigene Arbeit bekommt man nicht oft geboten:

https://www.szenografen-bund.de/media/download/1590405426_200520_Interview_17_WEB_Marlit-Mosler/interview-marlit-mosler.pdf

Seit April entsstehen nun auch meine ganz persönlichen Corona-Tagebuchbilder; fast jede Nacht kommt seitdem ein weiteres hinzu...

Welche Aufgaben neben z.Zt. selbstständigen Projekten die Theater wieder für mich bereit halten, wird sich zeigen. Noch ist alles im Neusondieren...

Ende 2020 werden wir klüger sein!